Rundschnurringe

Während der O-Ring ein speziell gefertigtes Serienformteil ist, entsteht der Rundschnurring durch abschneiden von einer extrudierten Schnur. Die Rundschnurringe werden oft in Fällen eingesetzt in denen keine geeigneten O-Ring Formen zur Verfügung stehen und die geringe Stückzahl eine Werkzeugherstellung aus Kostengründen nicht rechtfertigen würde.

Die Rundschnur stossverbunden nach DIN 7715 hat sich u.a. durch Ihre besseren physikalischen Werte durchgesetzt. Die Vulkanisationsstelle hat aber auch hier geringere mechanische Eigenschaften als die extrudierte Schnur. Rundschnurringe sollten daher nicht für dynamische Abdichtungen, Vakuum und gasförmige Medien eingesetzt werden. Für den Schnurdurchmesser gilt die Massabweichung nach Din 7715 Teil 3, Klasse E2, bzw. für die Umfänge ± 0.8 Prozent.

Wir fertigen Rundschnurringe aus NBR 70, NBR 90, FPM 75, FPM 75 FDA konform, Silikon 70 FDA konform, EPDM 70, EPDM 70 FDA konform KTW (peroxide vernetzt), Spezial mit etwas längerer Lieferzeit Aflas(R), NBR 60, EPDM 60, FPM 90, FPM grün oder braun.

Die O-Ring Toleranzen sind für Rundschnurringe nicht anwendbar.

Toleranzen für Querschnittmasse
(Schnurdurchmesser)
DIN 7715 Teil 3 E2
bis 2.5 mm +/- 0.35 mm
2.50 - 4.00 mm +/-0.40 mm
4.00 - 6.30 mm +/-0.50 mm
6.30 - 10.00 mm +/-0.70 mm
10.00 - 16.00 mm +/-0.80 mm
16.00 - 25.00 mm +/-1.00 mm